Ach ja, da fällt mir ein: „Der Tag der offenen Tür im Kufsteiner Rathaus kostete € 32.000,00. Und Kleingeld. Die Steuerzahler haben`s ja.

Wenn der Überprüfungsausschuss die Fakten überprüft hat, werde ich genauer darüber berichten. Dies wird mit Sicherheit sehr interessant werden.

Ein sakrales Kulturgut ist in Kufstein bald Geschichte!

Die Rede ist von der Spitalskirche „Heiliger Geist“. Ein jahrzehntelanger Versuch, die Kirche vor dem Abbruch zu retten, geht zu Ende. Was bleibt  ist die Gewissheit, dass die Spitalskirche  als Kapelle weiterhin in der Krankenhausgasse den Kufsteinerinnen und Kufsteinern erhalten bleibt. Mit ihr auch die bemalte Apsis mit der Darstellung der Aussendung des hl. Geistes,  wie auch  die beiden Wandbilder mit den Darstellungen der hl. Elisabeth von Thüringen und des hl. Vinzenz von Paul. Sie sind als Ganzes – das heißt, einschließlich des dahinter liegenden Mauerwerks – aus dem historischen Bestand zu lösen und unter Einhaltung der restauratischen Vorgaben in den Kapellenneubau einzusetzen. Die Arbeiten dürfen nur durch einen einschlägig qualifizierten, dem Bundesdenkmalamt bekannten,  Restaurator durchgeführt werden.

Genau dieses Bemühen veranlasst mich letzten Endes doch noch, stolz auf das Erreichte zu sein. Standen doch die Zeichen für den Erhalt der Spitalskirche nach dem Gemeinderatsbeschluss vom 26.01.2005 denkbar schlecht. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Kufsteinerinnen und Kufsteinern bedanken, die damals mit ihrer Unterschrift die Abhaltung der Volksbefragung ermöglichten. Der wochenlange Einsatz von vielen Mitgliedern der Bürgerliste bei der Unterschriftensammlung verdient an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Ganz besonders danke ich  Maria Steinbacher und Erika Elwischger.  Nochmals vielen Dank. 

Noch einmal zur Geschichte der Spitalskirche „Heiliger Geist!“  Vor 148 Jahren, am 13.September 1863,  weihte Erzbischof  Tarnoczy  das einschiffige basikale Kirchlein mit offenem Dachstuhl, das heute noch zu den spärlichen Denkmälern des Historismus in Kufstein zählt, ein. Erbaut wurde die Spitalskirche zusammen mit dem Spital. Die Gesamtkosten dafür sind nie bekannt geworden, weil der damalige Kufsteiner Bürgermeister Kink einen großen Teil davon aus eigener Tasche beglich und darüber weder redete noch schrieb.

Wie sich doch die Zahlen immer wieder gleichen.  Es darf daran erinnert werden das damals, im November 2004, die Abhaltung der Volksbefragung für den Erhalt der Spitalskirche “Heiliger Geist” nur möglich war, weil  mindestens 1/6 der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger von Kufstein diese mit ihrer Unterschrift unterstützten. Damals betrugen die von der Gemeinde geprüften Unterschriften 1863.  1863 war, wie schon eingangs erwähnt, das Jahr der Einweihung.

Viel wurde über die Spitalskirche geschrieben, viel politisiert. Traurig ist jedenfalls, dass sich für den Erhalt der Spitalskirche “Heiliger Geist”   die Pfarre am wenigsten einsetzte.  Noch heute sind mir die Worte des damaligen Stadtpfarrers im Ohr :” ‘Aus meiner Sicht ist die alte Spitalskirche zwischen Fachhochschule und Musikschule, vor allem, wenn der Restbestand des alten Spitals abgerissen wird, ein Fremdkörper, der, für sich allein stehend, nur schwer in das neu entstandene Ensemble zu integrieren ist.“  (Wortgetreue Wiedergabe)

Nun ist Erzbischof Kothgasser an der Reihe. Er hat nun die Aufgabe, die Spitalskirche “Heiliger Geist” noch vor dem Abbruch zu entweihen.

Wenn Sie, liebe Kufsteinerinnen und Kufsteiner, diese Zeilen lesen, haben möglicherweise die Abbrucharbeiten bereits begonnen.

Viele Themen stehen in Kufstein an. Vieles gäbe es zu berichten. Doch ich hielt es für meine Pflicht, Sie, liebe Kufsteinerinnen und Kufsteiner, nochmals über die Spitalskirche „Heiliger Geist“ zu informieren.

Der 13. September!

Vor genau 148 Jahren, am 13.September 1863,  wurde die Spitalskirche “Heiliger Geist” von Erzbischof Tarnoczy geweiht und am heutigen Tage (13.09.2011)  wird in einer Tageszeitung mitgeteilt, das “nach den Sicherungsarbeiten an der Apsis mit den Abbrucharbeiten begonnen werden kann”.  Wie sich doch die Zahlen immer wieder gleichen.  Es darf daran erinnert werden das damals, im November 2004, die Abhaltung der Volksbefragung für den Erhalt der Spitalskirche “Heiliger Geist” nur möglich war, weil  mindestens 1/6 der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger von Kufstein diese mit ihrer Unterschrift unterstützten. Damals betrugen die von der Gemeinde geprüften Unterschriften 1863.  1863 war, wie schon eingangs erwähnt, das Jahr der Einweihung.

Viel wurde über die Spitalskirche geschrieben, viel politisiert. Traurig ist jedenfalls, das sich für den Erhalt der Spitalskirche “Heiliger Geist”   am wenigsten die  Pfarre einsetzte.  Noch heute sind mir die Worte des damaligen Stadtpfarrers im Ohr :” ‘Aus meiner Sicht ist die alte Spitalskirche zwischen Fachhochschule und Musikschule, vor allem, wenn der Restbestand des alten Spitals abgerissen wird, ein Fremdkörper, der, für sich allein stehend, nur schwer in das neu entstandene Ensemble zu integrieren ist. 

Nun ist Erzbischof Kothgasser an der Reihe. Er hat nun die Aufgabe, die Spitalskirche “Heiliger Geist” noch vor dem Abbruch zu entweihen.

Abschließend noch die Worte des damaligen Leiters der Kulturabteilung, Dr. Franz Biasi im Jahre 1983 : ” Das einschiffige basilikale Kirchlein zählt heute noch zu den spärlichen Denkmälern des Historismus in Kufstein.”

Ist der Verkehrsbeirat für “de Fisch?”

Klingt sehr provokant. Trifft aber den Nagel auf den Kopf.

Egal ob es sich um den im Bau befindlichen Kreisverkehr Nord oder um die Baumaßnahmen am Unterer Stadtplatz  von den Stadtwerken bis hin zur Innbrücke handelt, der Verkehrsausschuss hat sich mit diesen für Kufstein wichtigen Verkehrsmaßnahmen nie befasst. Noch dazu, wo doch am Unteren Stadtplatz eine Fußgängerzone angedacht wird. Wie man hört.

Für die Verkehrsreferentin und Obfrau des Verkehrsbeirates offensichtlich kein Grund, einen Verkehrsbeirat zu diesem für Kufstein wichtigen Thema einzuberufen. Ich gebe die Hoffnung aber noch nicht auf. Vielleicht wird eine Parkbucht eingeplant, mit der sich dann der Verkehrsbeirat beschäftigen kann.

“Ja” zum sanften Übergang!

“Wenn der politische Wunsch besteht, die Förderaktion für E-Bikes fortzuführen, bitte ich um kurze Rückbestätigung und dann wird bei den Fahrradhändlern die Aktion unverzüglich freigegeben”, so der Bürgermeister am 01.09.2011 sinngemäß an alle Stadträte. Seiner Aussage nach war das Budget für die Förderung erschöpft.  (siehe Beitrag vom 31.08.2011)

Die Reaktion der Bürgerliste auf dieses Mail: ’” Hallo Martin, wenn im nächsten Stadtrat das Thema „ Fortführung der Förderung von E-Bikes“ auf die Tagesordnung kommt und für die Ausgaben Bedeckungsvorschläge vorliegen, bin ich damit einverstanden, dass bei den Fahrradhändlern die Förderaktion unverzüglich freigegeben wird. Eine Einstimmigkeit, bzw. eine Mehrheit dafür wird kein Problem sein. Freut mich, dass es auch so geht.” Beste Grüße Horst.

Viele wollen es wissen und hier ist die Antwort!

Der Beitrag vom 23.08.2011 mit dem Titel “Das ewige Lied von den Privilegienrittern” hat großes Interesse in Kufstein hervorgerufen. Die meist gestellte Frage ist, ob so eine Ausnahmegenehmigung möglich ist.

Hier ist die Antwort: 

Die Verordnung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Kufstein, mit welcher Gebiete und Personenkreise betreffend der Einteilung von Ausnahmebewilligungen  bestimmt werden,  sieht Ausnahmen bei

  1. Gebietsansässigen Betrieben,
  2. Wartungs- und Servicebetriebe
  3. Soziale Institutionen
  4. Private Pflege- bzw Betreuungsdienste und
  5. Ärzte  vor.

Das heißt im Klartext, dass Politiker und Sonstige keine  Genehmigung haben, ihr Fahrzeuge in den gebührenpflichtigen Zonen ohne Gebühr abzustellen. 

Dazu ist eine Bewilligung des Gemeinderates notwendig. 

Es wird interessant sein zu erfahren, wer derartige Ausnahmegenehmigungen entgegen der Verordnung ausgestellt hat. Darüber wird noch berichtet werden.

Die Förderaktion der Stadt für Elektrofahrräder und Elektromopeds wurde eingestellt!

Am 22.02.2011 wurde beim ARBÖ-Prüfzentrum in der Salurnerstraße die bereits fünfte Elektrotankstelle in Kufstein eröffnet. Den Strom dazu liefern die Stadtwerke Kufstein. Wobei es sich dabei um Ökostrom aus eigener Erzeugung handelt, wie stolz  verkündet wurde. Die Mitarbeiter des ARBÖ seien speziell auf die neue Technologie von Elektrofahrzeugen geschult worden seien, hieß es weiters.

Für Bürgermeister Martin Krumschnabel eine Gelegenheit um unter Beifall mitzuteilen, dass diese  Technik  ins Gesamtkonzept der Stadt passt: „Wir werden die Förderaktion der Stadt für Elektrofahrräder und Elektromopeds weiterlaufen lassen.“ 

Leider hat niemand nachgefragt “wie lange noch Herr Bürgermeister?”  Denn vor ca. 1 Monat wurde den Händlern mitgeteilt, dass die Förderaktion der Stadt ausgelaufen ist.

Herr Bürgermeister!  Die Bürgerliste wird in der nächsten Stadtratssitzung einen Antrag einbringen, der auf eine Verlängerung der Förderaktion hinzielt. Und Geld für diese Förderung wird auch zu finden sein. Davon bin ich überzeugt. 

 

Steht die Innschifffahrt vor dem “AUS”?

 Am 14.07.2011 teilte der Bürgermeister in einem Email sinngemäß mit, dass bei einem kürzlich stattgefundenen Gespräch mit Herrn DI Christian Tramposch als Geschäftsführer der Achenseeschifffahrt  Ges.m.b.H. erörtert wurde, dass eine Fortsetzung der Innschifffahrt äußerst fraglich sei. Fraglich deshalb, weil  die Besucherzahlen rückläufig sind. Er sei nun mit DI Tramposch so verblieben, dass allfällige Ideen selbstverständlich gerne bekanntgegeben werden,  wie man die Innschifffahrt attraktiver gestalten   könnte. Ohne Besuchersteigerungen wäre es nicht möglich, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Immerhin ginge es um einen Abgang von ca. € 100.000,– pro Jahr.

 Für gute Ideen, so der Bürgermeister weiter, sind daher sowohl wir auf der Gemeinde als auch die Innschifffahrt jederzeit offen und ich darf darum ersuchen, dass sich grundsätzlich jeder Gemeinderat über die Aufrechterhaltung dieser Institution Gedanken macht, speziell aber in weiterer Folge sobald wie möglich der Tourismusausschuss dieses Thema in seiner nächsten Sitzung behandelt.

Unverzüglich erfolgte mein Vorschlag an den Bürgermeister: “Alle an einen Tisch.  Tramposch, alle Fraktionsführer und Tourismus. Dort sollte in einem gemeinsamen Gespräch eine Lösung für die Weiterführung der Innschifffahrt getroffen werden”.

Bis heute, 29.08.2011, bekam ich vom Bürgermeister keine Antwort.

Na also und doch wieder nicht!

Dem Unverständnis, dass das Kufsteiner Stadtwappen verschwindend klein und schief bereits vor Monaten auf der Rathausfassade aufgemalt wurde, ist nun zum Teil Rechnung getragen worden. Groß- so wie es sein soll - prangt  nun das Stadtwappen an der Fassade des Rathauses. Aber: Nach meinem Dafürhalten wurde es wieder in leichter Schieflage aufgemalen. Es hängt nach links.  

Die Frage, wie teuer nun den Steuerzahler die Malerarbeiten des Stadtwappens kommen, wird noch zu hinterfragen sein.

Ruhig ist es geworden um das geplante Bootshaus der FF Kufstein!

Mit 30.05.2011 faßte der Stadtrat den Beschluss, das erforderliche Grundstück (Nähe Regenüberlaufbecken auf der Innpromenade) vom öffentlichen Wassergut zu erwerben, weiters wurden die Architekten Adamer&Ramsauer mit den Generalplanerleistungen für das Feuerwehrbootshaus beauftragt und weiters veranlasst, die entsprechende Fläche im Flächenwidmungsplan als Sonderfläche Bootshaus auszuweisen. 

Dabei wurde, zwar außer Protokoll, auch eine Slipanlage, Höhe Innotech,  ins Auge gefaßt, sollten die Kosten für das Bootshaus nach oben explodieren. Bislang betragen die netto Herstellungskosten für das Bootshaus ca. € 297.000,00 und die Baunebenkosten ca. € 35.000,00 . Nicht mit eingerechnet ist der Preis für das Grundstück.

Man darf also gespannt sein, wann das geplante Bootshaus in die nächste Runde geht. Die Zeit dafür wäre jedenfalls reif.